Brutale Tierquälerei in St. Leonhard bei Kundl: Ein Bauer zerrt einen
schwarzen Hund über die Bundesstraße. Als der nicht folgt, wirft er ihn
einfach über die Straße ! Drüben blieb das arme Tier verletzt liegen. Vor
einer Frau, die ihr Baby in der Hand trug. Auch sie trat laut Augenzeugen -
Baby hin oder her! - mit ihren Füßen auf den Hund ein, bis dieser ins Haus
flüchtete.
"Der Bauer in blauer Montur, der später mit seinem Traktor ins Haus Nr. 4 an
der Bundesstraße in St. Leonhard fuhr, chlug zumindest zehn Mal auf den
schwarzen, etwa ein Jahr jungen Labrador-Mischling ein. Dann packte er ihn
beim Hals und warf ihn mit beiden Händen quer über die Fahrbahn auf die
andere Seite." So schildert Tierfreund Johannes Muhr, von eruf Detektiv,
den traurigen Vorfall vom Donnerstag, 13.30 Uhr. Muhr war damals mit seinem
Kollegen Georg Haum mit dem Auto dort unterwegs, als der Vorfall passierte.
Auch weitere Autofahrer sahen die
Misshandlungen. Was den Bauern aber nicht abhielt.
Der Hund war nach dieser Quälerei winselnd und heulend zum Hof geflüchtet. "Dass dort auch die junge Frau mit dem Baby in der Hand auf das arme Tier
brutalst eintrat, schockierte mich fast noch mehr", sagt Muhr: "Wenn man in
diesem Hof mit den Kühen auch so umgeht, na dann gute Nacht!"
Muhr verständigte den Amtstierarzt, erstattete Anzeige bei der Polizei und
berichtete dem Tierschutzverein und der Behörde. Für den Amtstierarzt waren
die Angaben noch nicht ausreichend, um den Hund abzunehmen. Der
Tierschutzverein bittet um Hinweise.