Heute sichteten aufmerksame Tierschützer der Tier-WeGe erneut einen polnischen Kälbertransporter auf dem Weg nach Italien, der offensichtlich überladen war. Der Lkw fuhr nämlich bergauf äußerst langsam und schwenkte zudem bedrohlich hin und her.
Ein sicheres Zeichen für zuviele Tiere !
Die Tierschützer riefen die Polizei zu Hilfe, die den Tiertransporter schließlich bei der Raststation Kaiserwald stoppte. Auf drei Etagen waren Kälber dicht gedrängt verladen und die Tiere schrien einmal mehr verzweifelt nach Wasser bzw. Futter.
Doch diesmal zeigten sich die agierenden Polizisten alles andere als engagiert ! Sofort nach dem Stopp kommentierte ein Polizist lapidar zu einem der Tierschützer: "... die Tiere sind eh um (Uhrzeit) getränkt worden ...". Dabei zeigte er ihm einen Zettel. Der Tierschützer antwortete nur, dass der Polizist die Schreie der Kälber anhören sollte ...
Nach kurzer Zeit durfte der Tiertransporter bereits wieder weiterfahren, ohne dass die Polizisten die Tiere begutachtet hatten ! Wir sind enttäuscht von dieser 'Nicht-Kontrolle', denn es wären zu 100% Tierschutzmängel zu beanstanden gewesen !
Leider konnten wir dieses Mal nicht mehr für die Kälber tun. Wir kämpfen aber auf jeden Fall weiter. Wir werden weiterhin Langstrecken-Tiertransporte in die Mangel nehmen und wir werden wieder die Polizei zu Hilfe rufen ! Es ist unsere Pflicht und die der Polizei, diese ständigen Vergehen bei den tierquälerischen Transporten aufzuzeigen und natürlich auch zu ahnden ! Nicht eher geben wir auf, bis endlich diese Tiertransporte der Vergangenheit angehören ! Darauf geben wir Ihnen – und der Polizei – unser Ehrenwort ...!
Quelle: Tier-WeGe - 13.05.2009