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rumänische kälber schrien vor durst

Auf dem italienischen Transporter waren über 140 Kälber aus Rumänien. Trotz der langen Reise hatten sie kein Wasser an Bord ...


kälbertransporter illegal

Der dreistöckig beladene Tiertransporter, der nur dieses Mal mit einem blauen Auge davon kam ...!

Italienischer Tiertransporter mit rumänischen Kälbern in Slowenien entdeckt

Auf einem Parkplatz in Slowenien entdeckten wir einen völlig illegalen Kälbertransporter, in welchem die Tiere verzweifelt nach Wasser schrien


Auf einem Parkplatz in Slowenien entdeckten wir einen italienischen Tiertransporter. Die verzweifelten Klagerufe der aufgeladenen Kälber waren nicht überhörbar!

Sofort sprangen wir aus dem Fahrzeug, um den Tiertransporter zu begutachten. Zu unserem Erschrecken stellten wir fest: Die Tiere kamen aus Rumänien !! Das bedeutet eine Strecke von mindestens 2000 km und ca. 30 Stunden reine Fahrtzeit - ohne Pausen ! Eine unvorstellbare Tortur für die Tiere. Noch dazu war nur ein Fahrer mit den Kälbern unterwegs. Auch wenn dieser Fahrer die gesetzlichen Pausen einhalten würde, kämen wir auf einen 4-Tages-Transport !

Die Tiere leckten suchend an den Gitterstäben und schrien entsetzlich. Einer der Tierschützer griff in den Lkw, um das Tränkesystem zu betätigen. Fazit war: Kein Tropfen Wasser an Bord ! Der Tierschützer stellte sofort den Fahrer zur Rede und dieser gab ohne Umschweife zu, dass er die Wassertanks nicht befüllt hatte ! In Österreich wäre dieser Tiertransporter sofort am Weiterfahren gehindert worden.

Als der Fahrer bemerkte, dass ein anderer Tierschützer fotografierte, wurde er aggressiv und machte sich sofort auf den Weg. Beim Wegfahren steuerte er auf einen an der Seite stehenden Tierschützer zu, welcher noch rechtzeitig wegspringen konnte.

Wir versuchten daraufhin, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. Doch leider scheiterte es an der Kommunikation und der gesetzeswidrige Tiertransporter kam dieses Mal ungeschoren davon.

Petra Kulmer von der Tier-WeGe meint dazu:
"Dieser völlig illegale Langstrecken-Tiertransporter hat uns gezeigt, dass wir so rasch wie möglich unser Netzwerk auf die Nachbarländer ausweiten müssen - was wir auch tun werden ! Ich bin mir sicher, dass wir diesen Kälbertransporteur bald zur Rechenschaft ziehen können ! Und das Verhalten des Fahrers ist für uns ein weiteres Beispiel, dass die Tiere nur als Ware betrachtet werden, ihr Zustand den Involvierten völlig egal ist und Menschen wie eben dieser Fahrer vollkommen verroht sind ! Wir werden diesen Machenschaften einen Riegel vorschieben."

Die Tier-WeGe - 07.03.2009

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