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Auch gewisse EU-PolitikerInnen fordern das endgültige AUS FÜR LANGSTRECKEN-TIERTRANSPORTE ...!
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Wien (SK) - Jedes Jahr werden Millionen lebende Tiere, die für die Schlachtung vorgesehen sind, auf Europas Straßen transportiert. Oft unter unvorstellbaren Bedingungen. Der SPÖ-Europaabgeordnete Herbert Bösch hat nun gemeinsam mit seinem dänischen Kollegen Dan Jorgensen unter www.8hours.eu eine Kampagne gegen überlange Tiertransporte gestartet. "Nach bisheriger Gesetzgebung sind immer noch mehrtägige Transporte erlaubt mit sehr geringen Auflagen bezüglich Rast, Fütterung und Tränkung der Tiere. Zum Wohle des Tierschutzes muss es nun rasch zu einem Umdenken kommen", fordert der SPÖ-Europaabgeordnete.
"Ziel der Kampagne ist es, europaweit eine Million Unterschriften zu sammeln, um eine klare Botschaft an die EU-Kommission als gesetzgebendes Organ in der EU zu senden. Nach dem ersten Wochenende haben bereits mehr als 10.000 Menschen ihre Unterstützung für die Kampagne kundgetan", zeigt sich Bösch erfreut. Eine Million Unterschriften ist auch die Marke, die laut dem Vertrag von Lissabon erreicht werden muss, um die Kommission zu einer Gesetzesinitiative auffordern zu können. "Schon allein wegen des verbesserten Mitspracherechts der Bürger macht es Sinn, den Vertrag von Lissabon weiter zu ratifizieren und alles zu unternehmen, um sein In-Kraft-Treten voranzutreiben", betont Bösch.
Dass sich tatsächlich etwas bewegen kann, zeige die erfolgreiche Arbeit, die er im Rahmen der Gesetzgebung zu den Exporterstattungen für Lebendtiertransporte getätigt habe, so Bösch. "Mit dem Ende der Exporterstattungen wurde ein wichtiger Schritt getan. Damals konnte erreicht werden, dass aus der EU keine finanziellen Mittel mehr bezahlt werden, wenn Lebendtiere aus der EU transportiert werden (Anm. Tier-WeGe: Das gilt aber nur für Schlachtstiere in den Nahen Osten!). Damit konnte der Geschäftmacherei mit dem Tierleid ein Riegel vorgeschoben werden. Nun geht es in einem weiteren Schritt darum, auch innerhalb der EU das Leid der Tiere zu verringern", betont Bösch abschließend.
Quelle: OTS-Aussendung - 25.06.2008
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