Von Hege und Pflege spricht sie gerne - die Jägerschaft ! Wir wissen es aber längst besser: Lebewesen wie zum Beispiel Fasane werden extra gezüchtet, damit diese selbst ernannten 'Heger und Pfleger' sie anlässlich von Treibjagden erschießen können.
Doch das die JägerInnen auch mit Langstrecken-Tiertransporten in Verbindung stehen, war auch für uns neu ! Aufmerksame TierschützerInnen fiel ein italienischer Tiertransporter ins Auge, der fahrzeugtechnisch sehr bedenklich wirkte. Sofort verständigten sie das Landesverkehrskommando Graz, die den Tiertransporter prompt kontrollierten.
Doch die Tiere waren bereits abgeladen worden. Die Fracht hatte aus Hunderten von Fasanen bestanden, die von Verona, Italien nach Niederösterreich gebracht wurden, um dort von diversen Treibjagd-Gesellschaften getötet zu werden !
Dass die Jägerschaft so weit geht, stellt für uns eine in keinster Weise mehr zu rechtfertigende Situation dar ! Nicht genug, dass Fasane extra für sogenannte Niederwildjagden gezüchtet werden, wo die JägerInnen die Tiere kurz vor der Jagd aussetzen, um sie kurz darauf bei furchtbaren Hetzjagden mit Schrotkugeln zu duchsieben. Sie gehen noch weiter: JägerInnen importieren die gezüchteten Fasane sogar aus Italien ! Die Tiere dieses Tiertransporters mussten 10 Stunden Fahrt über sich ergehen lassen !
Es wird höchste Zeit, dass diesem Wahnsinn ein Riegel vorgeschoben wird !