Die Polizei stoppte einen slowakischen Tiertransport auf dem Weg zu einem Schlachthof in Italien
Unbeschreibliches Leid im Tiertransporter ! Stundenlang ohne Wasser waren mehrere hundert Lämmer und Ziegenkitze in einem slowakischen Lastwagen eingepfercht, der Freitag auf der "Süd" bei Völkermarkt gestoppt wurde. Die Tiere waren auf dem Weg nach Italien.
"Das Trinksystem im Lkw war völlig durchgerostet. Bei den Tränken kam kein Tropfen heraus, das Wasser tropfte lediglich aus den undichten Rohren", berichtet Tiertransportinspektor Alexander Rabitsch, der deshalb die Tiere bei der Notversorgungsstelle in Velden abladen ließ: "Mit diesem Lkw mit der defekten Trinkversorgung können die Tiere nicht weiter transportiert werden." Weiters hatte der Fahrer keine ausreichende Befähigung für den Transport, und die Papiere stimmten auch nicht.
Neben den Lämmern, es waren übrigens auch viel zu viele, waren auch junge Ziegen auf der Ladefläche, die nirgendwo vermerkt waren. Rabitsch: "Die Tiere sollten sofort bei ihrer Ankunft im italienischen Bari für das Osterfest geschlachtet werden."
Besonders schockiert zeigt sich Rabitsch, weil auch ein schwerkrankes Lämmchen mit vereiterten Ohren und Augen sowie einer Lungenentzündung verladen worden war: "Wir konnten nichts mehr für das arme Tier tun und mussten es von seinem Leiden erlösen."
Dazu die Tier-WeGe: "Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Hrn. Dr. Rabitsch für sein Engagement ! Es müsste noch viel mehr Menschen geben, denen Tierleid nicht egal ist ..."
Quelle: Die Tier-WeGe - 14.03.2008