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Augen sagen mehr als tausend Worte ...!


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Mit roten Striemen übersät - das ist an der Tagesordnung bei "Schlachttieren" ...

Die Schweine-Transporter rollen wieder, denn in Kärnten braucht werden bayrische Schweine zur "Auslastung des Schlachthofes gebraucht"

Das Geschäft mit den Tieren. Die Schweine werden in Bayern gekauft, bei winterlicher Kälte nach Klagenfurt transportiert und hier geschlachtet. Danach werden sie wieder exportiert !


Klagenfurt - Weil man sich über den Preis nicht einig war, wurden kurze Zeit keine Tiere aus Deutschland in Klagenfurt getötet. Das hat sich geändert. Laut Schlachthof- Chef werden sie als "Österreicher" wieder exportiert.

Heimische Bauern meinten, einen Etappensieg erreicht zu haben. Doch die kurze Verschnaufpause ist vorüber. Wurden für einige Zeit keine deutschen Schweine an den Klagenfurter Schlachthof geliefert, rollen die Lkw-Züge seit dieser Woche wieder. Das Geschäft mit den Tieren brummt weiter. Allein gestern sollen zwei Transporte zu je 180 Schweine angekommen sein.

Wie berichtet sind die Umstände der Tiertransporte nichts für schwache Gemüter. Die Schweine stammen aus Deutschland und werden bei winterlichen Temperaturen nach Klagenfurt geschafft: Dadurch frieren die Beine einiger Tiere ein. Nach ihrem Tod geht das Borstenvieh als österreichisches Produkt in den Export.

Dr. Gerhard Stürzenbecher, Chef des Klagenfurter Schlachthofs, bestätigt die Wiederaufnahme der Transporte: "Eine Weile stimmte der Preis der deutschen Tiere nicht, jetzt haben wir uns geeinigt. Wir brauchen die Schweine; in Kärnten gibt es nicht genug, um unseren Betrieb auszulasten. " Laut Stürzenbecher liegt die Heimat der Tiere möglichst nahe an Österreich: "Wir kaufen sie in Bayern, nicht in Norddeutschland. Dadurch ist der Transport nicht so lange."

Dass das Fleisch als österreichisches Produkt verkauft wird, gibt der Schlachthof-Chef zu: "Aber nur auf dem EU-Markt. An österreichische Abnehmer werden nur heimische Tiere verkauft, die zuvor getrennt von den deutschen geschlachtet und zerlegt wurden."

"Das stimmt teilweise", sagt Manfred Muhr, Sprecher der Interessengemeinschaft Fleisch Kärnten, "verpackte Ware stammt auch von deutschen Schweinen."

Petra Kulmer von der "Tier-WeGe" meint dazu: "Es ist mehr als traurig, dass die Auslastung eines auf Höchst-Schlachtzahlen ausgerichteten Schlachtbetriebes wichtiger ist, als das Leiden der Tiere. Doch diese Aussagen sind für uns absolut nichts Neues.

Der Bezug zu den Tieren fehlt den an den Tieren verdienenden Menschen komplett ! Darum ist es so immens wichtig, dass immer mehr Leute sich FÜR den verstärkten Schutz der Tiere einsetzen ! Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam diese Ungerechtigkeiten gegenüber den Tieren abstellen können - wenn es auch noch Jahrzehnte dauern sollte ! Wir geben nicht auf ...!"

Quelle: Die Tier-WeGe, "Kärntner Zeitung" - 08.02.2008

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