In Vent werden 29 Schweine lebendig in den Schneemassen einer simulierten Lawine vergraben. Die Tiere kommen dabei ums Leben. Das Experiment ist genehmigt und dauert 14 Tage. Die internationalen WissenschaftlerInnen unter der Federführung der Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck erhofften sich so Aufschlüsse über die Umstände des Todes eines Verschütteten in einer Lawine, sagte Herman Brugger vom Institut für Alpine Notfallmedizin in Bozen. Man sei hier auf einen Tierversuch angewiesen, da man das in keiner anderen Situation simulieren könne, so Brugger.
Die Schweine werden dafür narkotisiert und an Geräte angeschlossen, in den Schnee gelegt und begraben. Je nach Größe der Atemhöhle verfolgen die Forscher über Minuten bis Stunden das Ende der Tiere. Andere Tiere werden bis zum Kopf eingegraben und erfrieren. Nach dem Tod werden Gewebeproben entnommen, um weitere Aufschlüsse für die Medizin zu gewinnen.
Die Tier-WeGe meint dazu:
"Soweit ein paar Details zu diesem total sinnlosem Experiment ! Denn welcher Mensch, der unter eine Lawine gerät, ist schon vorher narkotisiert ?! Dieser Tierversuch ist in dieser Hinsicht nicht aussagekräftig ! Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sich bei diesem grauenhaften Tierversuch einmal mehr darum geht, dass diese WissenschaftlerInnen in Wissenschafts-Magazinen mit Namen genannt werden. Also um eigenes Image !
Auf jeden Fall werden wir gemeinsam mit anderen TierschützerInnen versuchen, diesen Irrsinn zu stoppen."
Bitte protestiere auch du:
Gemeinde Sölden, Bürgermeister Schöpf
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amtsleiter@soelden.tirol.gv.at
www.soelden.tirol.gv.at