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Das "Martinigans'l" stirbt aus falscher Tradition !

Der heute vielfach vermarktete 11. November wird total falsch verstanden. Ursprünglich war dieser Tag der Tag, an dem das letzte Mal Fleisch vor Weihnachten gegessen wurde. Erst am Weihnachtsabend wurde wieder Fleisch verzehrt ...


Es ist furchtbar, was sich hinter dieser "Tradition" des Martinigansl-Essens verbirgt. JedeR weiß zum Beispiel heutzutage, wie Gänseleberpastete (franz. "Foie Gras") 'hergestellt' wird und (hoffentlich) alle Menschen verabscheuen diese "Delikatesse". Damit "FeinschmeckerInnen" diese Pastete essen können, werden Gänsen 2 bis 3 Mal pro Tag ca. 50 cm lange Stahlröhren durch den Hals bis in den Magen reingesteckt, damit eine Körnermischung in ihren Magen gepresst (reingestopft) werden kann. Werden die Gänse gerade nicht 'gestopft', müssen sie in winzigen Käfigen dahin vegetieren, bis sie geschlachtet werden. Die Tiere erleiden bei dieser 'Fütterung' meist ärgste Verletzungen und sind zur vollkommenen Bewegungsunfähigkeit verdammt. Unvorstellbar schreckliche Qualen für die Tiere ! Dazu kommt, dass diese Zwangsfütterung die Leber krankhaft verändert und so der Konsument ein erkranktes Organ isst! Am Ende der Stopfzeit ist die Leber so groß, dass die Gans kaum noch atmen und sich selbst nicht mehr bewegen kann !

Und nun kommt so ein weiterer Tag wie der 11.11. daher, wo Gänse massenhaft verspeist werden. Hier kommt es oft vor, dass das Fleisch für diese "Gänsespezialitäten" aus der 'Stopfleber-Produktion' stammt. "Delikatessen", die auf vielen Speisekarten stehen bzw. die mann/frau im Supermarkt kaufen kann ....

Die Tiere werden in riesigen Zuchtanstalten in Ländern wie zB Ungarn, Tschechien oder Slowakei auf engsten Raum zusammen gepfercht und müssen im Dämmerlicht dahin vegetieren. Wichtig ist den Betreibern solcher Ställe nur die schnelle Mast, denn binnen ein paar Wochen müssen die Gänse ihr Schlachtgewicht erreichen.

Doch die unnatürliche, schnelle Gewichtszunahme verursacht schmerzhafte Gelenksentzündungen, Knochenbrüche und schwerste Atemnot. Tierquälerei in höchstem Ausmaße ! Die Gänse kommen nur zur Welt, um qualvoll gemästet und geschlachtet zu werden. Und das wollen "FeinschmeckerInnen" sein, die solche "Delikatessen" verspeisen ?!

Spätestens nun kennen auch Sie die Hintergründe und werden in Zukunft sicher auf diese "Gänsespezialitäten" verzichten, nicht wahr? Denn verantwortungsbewusste und mit dem Herzen nachdenkende Menschen unterstützen solche Grausamkeiten sicherlich niemals ...!

Quelle: Die Tier-WeGe – 11.11.2007

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