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Die Tier-WeGe ist mit dabei: Schlachthof-Demos in ganz Österreich !

Vor unzähligen Schlachthäusern wird diese Woche demonstriert. Akkordschlachtung am Fließband ... Massenmord an Tieren !


Auf jedem Schlachthof spielen sich die ziemlich gleichen Szenarien ab: Wir kommen hin, bestialischer Geruch erwartet uns, Hilfeschreie der Tiere vor dem Todeskampf dringen zu uns heraus und die dampfende Luft der noch in den Lkw's auf ihren Tod wartenden Tiere. Egal ob Rinder, Schweine oder Hühner ...

Schlachthöfe sind die absolut letzte Station der sogenannten "Nutztiere". In diesen Einrichtungen werden unzählige Tiere am Fließband getötet. Ihr letztes Aufbäumen in einer gewaltigen Schlachtmaschinerie ...

Auf der einen Seite noch lebend in den Schlachthof getrieben, warten auf der anderen Seite bereits die Kühl-Lastwägen, die die zerstückelten Tiere als 'Fleisch' in die Kühlregale der Supermärkte bringen ...

Die Schlachthof-Aktionswoche - vom Salzburger Verein "RespekTiere" ins Leben gerufen - will verstärkt auf furchtbare Zustände in diesen abgeschotteten Betrieben hinweisen. Denn durch die Tötungen am Fließband passiert unzählige Tierquälerei: - noch lebende Schweine kommen oft ins heiße Brühwasser (oft bewiesen durch Wasser in Lungen)
- Bolzenschüsse bei Rindern werden aufgrund des Zeitdrucks oft nicht richtig angesetzt ... mehrere Schüsse sind häufig nötig bzw. die Tiere wachen auf, wenn sie bereits kopfüber mit durchgeschnittener Kehle hängen
- die Schlachtung von Hühnern ist heutzutage überhaupt nicht kontrollierbar, da moderne Schlachtlinien in Rekordzeit töten, zerlegen und verpacken


Millionenfach werden Tiere in Österreich Jahr für Jahr geschlachtet. Sie kommen aller Herren Länder, der Schlachthof, der am meisten Geld bezahlt, wird zur Tötungsanstalt der verkauften Tiere.

Wir von der Tier-WeGe wirken natürlich gerne bei diesem Projekt mit ! Und so demonstrierten wir bereits vor 11 Schlachthöfen. Bei einigen stürmten bereits nach wenigen Minuten MitarbeiterInnen heraus und versuchten uns, zu vertreiben - manche sogar mit der Drohung, die Polizei zu alarmieren. Aber wir können mit ruhigem Gewissen behaupten, dass wir nichts Gesetzeswidriges machten ! Können das auch alle Schlachthaus-MitarbeiterInnen von sich behaupten ...?

KonsumentInnen müssen heute wirklich ihr Gewissen befragen, wenn sie Fleisch essen. Nicht nur wegen dem unzähligen Tierleid, sondern auch wegen der eigenen Gesundheit.

Wir wollen dieses respektlose Töten so vieler Tiere nicht länger hinnehmen.

Die Tier-WeGe - 19.01.2011

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