
TierschützerInnen mit eindeutigen Botschaften: Hört auf mit dem Foltern der Nutztiere ...

Direkt vor dem Schlachthof werden PassantInnen darauf aufmerksam gemacht, was gerade hinter den Mauern passiert ...

Ein Aktivist mit seiner Botschaft an das akkordmäßige Töten der Tiere ...

Nicht nur AutofahrerInnen, ab und zu bekommen auch Tiertransporteure die Demo gegen Schlachthäuser und Tiertransporte zu sehen ...
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Hier ein kurzer Zwischenbericht über unsere nun bereits die achte (!) Woche andauernden Demos in Graz und rund um den Schlachthof gegen das Töten im Akkord.
Zu Beginn gab es massiven Widerstand seitens der Polizei und den SchlachthofmitarbeiterInnen.
In den 8 Wochen gab es einmal bei ca. minus 5°C eine Wasserdusche mit einem Hochdruckreiniger seitens des Schlachthofes gegen einen Aktivisten.
Doch in den nächsten Wochen wurden den TierschützerInnen Kaffee und Kuchen angeboten ...?! Zwischendurch gab es wieder einen Zwischenfall: ein Mitarbeiter des Schlachthofs stürmte auf einen - leider alleine stehenden - Aktivisten zu und trat ihm ins Knie ! Zum Glück ist aber nichts passiert !
Beide Male ließen sich die TierschützerInnen nicht einschüchtern - sie blieben ruhig und vor allem: trotzdem stehen ! Vor kurzem reagierten ein paar PolizistInnen völlig überzogen: Weil ein Aktivist mit dem Transparent statt 100 cm nur ca. 80 cm von der Gehsteigkante entfernt stand, wurde bereits eine Verhaftung ausgesprochen ! Eine zusätzliche Begründung dieses fast schon 'fanatischen' Polizisten war: "...ich lass mir doch von euch nicht den Appetit verderben, wenn ich in eine Wurstsemmel beiss ... also verschwindet von hier ...!". Doch wieder blieben wir 'hart' und konnten die ausgesprochene Verhaftung verhindern !
Die Reaktion vorbeifahrender Autos sind einstimmig positiv, vom OK-Zeichen bis zum zustimmenden Hupen ... Das motiviert uns natürlich zusätzlich für diese Schlachthof-Aktionen - wir sind also nicht alleine, sondern uns unterstützen in Gedanken viele, viele Menschen !
Sogar manche SchlachthofmitarbeiterInnen selbst durchleben anscheinend einen Sinneswandel: Sie sprechen uns zu und sagen teilweise, dass es wichtig sei, dass wir hier stehen und gegen die Missstände protestieren. Dass der übermäßige Fleischkonsum bewusst gemacht werden muss - nicht nur wegen der Tiere, sondern auch für die Gesundheit der Menschen und unserer Natur und wegen der Verantwortung für die nächsten Generationen ...! Unglaublich, aber wahr ;-)
Vorbeifahrende Tiertransporte bestätigen unser Denken immer wieder ... Wir versprechen den Tieren, die uns durch die Gitterstäbe anschauen, dass sie nicht umsonst sterben - wir werden ihnen irgendwann mit ihren letzten Lebendfotos von ihnen helfen können ... Ja, dass hoffen wir von ganzem Herzen ! Dass es den KonsumentInnen eines Tages wirklich bewusst wird, dass sie aufwachen und sehen, welch hohen Preis ihr Fleischkonsum hat ... Unzählige Tiere müssen für diesen Egoismus sterben, obwohl diese Tiere leben wollen ! Den Tieren wird von uns Menschen ihr Leben geraubt ... wir bestehlen sie ihres kostbaren Gutes: ihrem einzigen kurzen Lebens ...
DANKE AN ALLE, DIE JEDE WOCHE IHRE SOLIDARITÄT GEGENÜBER DEN TIEREN VOR ORT AUSDRÜCKEN !!!!
Die Tier-WeGe – 18.04.2011
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