Ganz Österreich scheint angesichts der furchtbaren Fotos aus dem Schweinestall des F. Entenfellners in Aufruhr. Leute schreiben an PolitikerInnen und Kammern, sie schreiben uns Mails, wie erschüttert sie sind. Und vor allem wollen sie eines: Sie wollen, dass Hr. Entenfellner zur Rechenschaft gezogen wird - und da sind nun die zuständigen Behörden gefragt ...! Wir bleiben natürlich an der Sache dran und werden Ihnen regelmäßig über den Stand der Dinge berichten.
Hier ein paar Auszüge der Reaktionen, die von erzürnten und erschütterten Menschen kommen:
Meldung im "Kurier" - 26.04.2008 Seite: 10 Ressort: Chronik N.Ö/West
Schweinezucht nun im Visier der Bezirkshauptmannschaft
Vorwürfe - Weiter Wirbel um eine Schweinezucht im Bezirk St. Pölten. Nachdem am Donnerstag Proteste von drei Tierschutzvereinen, denen Fotos von katastrophalen Zuständen zugespielt wurden, den Amtstierarzt alarmierten, beschäftigt der Betrieb nun die Bezirkshauptmannschaft. Wegen Überbestands wird Betreiber Ferdinand E. von der BH angezeigt. Am Freitag war der Amtstierarzt noch einmal vor Ort, um die Abholung der Tiere zu kontrollieren. BH-Chef Josef Kronister ist ob des grausigen Bildmaterials erschüttert. Er kritisiert aber die späte Meldung der Tierquälerei- Vorwürfe. Die Fotos seien am 20. April gemacht, ihm aber erst am 24. April übermittelt worden. "Wir hätten sofort reagieren können." Hinweise auf Tierquälerei seien nun nicht feststellbar gewesen. Laut den Tierschützern hätten sie die Bilder selbst erst spät erhalten. Sie befürchten nun, dass die Ermittlungen "einschlafen" und sammeln Unterschriften. Kronister hingegen kündigt an: "Der Amtstierarzt wird den Betrieb nicht aus den Augen lassen."
Ein erschütterter Leser: "... ich bitte um Info, was weiter geschieht. wichtig wäre es hier einmal ein Beispiel zu zeigen und die Aberkennung der Zulassung als Tierarzt neben dem Tierhaltungsverbot zu erwirken ..."
Ein erschütterter Tierarzt: "... S.g. Hr. Dr. XY ! Auf Grund der Bilder im Anhang und der mündlichen Berichte von Herrn Kubista, "Die Tier-WeGe", erstatte ich Disziplinaranzeige gegen Tierarzt Mag. Ferninand Entenfellner wegen des Verdachtes höchstgradig standesschädigenden Verhaltens. Erschwerend kommt hinzu, dass bereits im Jahre 1994(also vor 14 Jahren!!!) gegen Tierarzt Entenfellner wegen genau derselben Vorwürfe eine Disziplinaranzeige erstattet wurde. Schon damals waren Tierschutzorganisationen involviert und es hat ein großes Medieninteresse gegeben. Es ist nur zu hoffen, dass diese neuerlich vorgefundenen Zustände nicht über 14 Jahre permanent angedauert und 14 Jahre lang mit Kenntnis der zuständigen Behörden(Amtstierarzt) Tierquälerei stattgefunden hat. Nach den damaligen Zuständen müsste wohl angenommen werden, dass die Schweinehaltung des Herrn Tierarztes Entenfellner einer besonders aufmerksamen Beobachtung seitens der zuständigen Veterinärbehörde unterliegt. Wurden bei den gesetzlich vorgesehenen Tierschutzkontrollen durch ATÄ nie Missstände festgestellt? Fragen über Fragen! Aber dazu gibt es ja einen Disziplinaranwalt und eine Disziplinarkommission. Mfg Dr. F. N. ..."
"Die Tier-WeGe" - 28.04.2008
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