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Was passiert mit schweinen in einer "schweinemast" ?

Die Tiere kommen nur zu einem einzigen Zweck zur Welt: Sie sollen möglichst viel 'Fleisch' liefern ...

hofstätten schweinemast

Nur geboren, um als 'Fleisch' zu enden ...
Das Muttertier bekommt bei einer Geburt ca. 10 - 14 Ferkel. Dabei ist die Muttersau in einem Rundum-Käfig eingesperrt, sodass sie keine Chance hat, ihre Jungen zu versorgen. Ein sogenanntes "Ferkelnest" (Wärmelampen) soll die Mutterwärme ersetzen. Die Ferkel kommen mit ca. 1,0 - 1,5 kg zur Welt und bleiben in der 'Abferkelbucht' bei ihrer Mutter, bis sie ca. 6 - 7 kg haben. In den ersten Lebenstagen wird allen Ferkeln der Schwanz abgeschnitten oder abgelötet und die männlichen Tiere werden kastriert - das alles OHNE Narkose. Die Tiere schreien dabei furchterregend ...

Danach kommen die "Mastschweine" in den 'Aufzuchtstall'. Hier sind sie noch mit ihren Geschwistern zusammen bis sie ca. 25 - 30 kg schwer sind. Danach wartet der Maststall auf die Tiere ...

In kürzester Zeit zum Schlachtgewicht ...
Im Maststall müssen die jungen Schweine nun in sogenannten "Buchten" leben. Mehr als 99% der Schweine Österreichs leben auf Vollspaltenböden (Holz- od. Kunststoffplanken, wo dazwischen Luft gelassen wird, damit der Kot und Urin der Tiere nach unten fallen/fließen kann). Bedenkt mann/frau, dass diese Tiere mindestens so gut wie Hunde riechen, kann mann/frau sich vorstellen, was die Tiere aushalten müssen. Sie leben in ihrem eigenen Gestank und Dreck und sie können niemals ihrer Lebensaufgabe nachkommen: nämlich mit ihrem Rüssel im Boden zu wühlen ...

Ganze Studien- und Impfprogramme werden von Schweinefirmen und -verbänden durchgeführt. Diese Versuche dienen nur einem einzigen Zweck: Das Tier "Schwein" noch schneller wachsen zu lassen und noch mehr 'Fleisch' und somit noch mehr 'Profit' aus den Tieren zu holen. Die Schweine leben ca. 6 - 7 Monate (max. 8 Monate), bis sie ihr Schlachtgewicht von ca. 110 kg erreicht haben ... Lt. Gesetz steht den überaus intelligenten Tieren ein Platz von 0,7m² pro Tier (!) zu.

Die Tiere sind gezwungen, ihr Dasein ohne Beschäftigung zu fristen. Essen und schlafen, keine Bewegung, Krankheiten durch Bakterien und natürlich psychisch krank. Es ist logisch, dass unter diesen Lebensbedingungen Medikamente und Antibiotika auf der Tagesordnung stehen ... Und der Mensch isst das im "Schnitzel" dann mit ...!

Die Versorgung der Tiere übernimmt die Maschine ...
Zunehmend werden solche Masthallen mit vollautomatischen Fütterungs- und Klimaanlagen ausgerüstet. So haben die Schweine keine Betreuung durch Menschen mehr. Die "modernen" Schweinebauern geben also die komplette Verantwortung an Maschinen ab. Sie haben keinerlei Bezug mehr zu den Tieren. Nur gelegentlich geht ein Mensch durch die Buchten, um tote Tiere rauszuholen. Denn mit "Ausfällen" wird von Anfang an kalkuliert ...

Das einzelne Leben ist in so einer Industrialisierung also nichts mehr wert, wie wir uns selbst überzeugen konnten ... Doch wir haben wenigstens Willma gerettet >>

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