tier-wege gegen tiertransporte tierrechte austria österreich 2011

Mach mit beim tierschutzlauf 2011 tier-wege vgt donauinsel wien

tier-wege news
tier-wege termine 2009
tier-wege bekämpft tiertransporte
tier-wege baut mahnmal gegen tiertransporte
tier-wege fordert tierrechte
tier-wege sammelt unterschriften gegen tiertransporte
tier-wege läuft gegen tiertransporte
vegane tipps vegetarische lebensweise
aktiv werden hilf mit
mitglied werden bei tier-wege spenden
tier-wege shop
tier-wege stellt sich vor
tier-wege kontakt

"Die Tier-WeGe"
A-8200 Gleisdorf
Tel: +43 (0664) 2502099
Fax: +43 (03112) 6640-4
info@tier-wege.at

Unser Hilfskonto:
Kto. 86310.605.320
BLZ: 14000
Bawag Graz-Andritz


IBAN: AT801400086310605320
BIC-Code: BAWAATWW





 


kärnten: "Nutz"-tiere künftig nur noch in 'agrarparks' ?!

Das Land Kärnten will die Intensiv-Tierhaltun vom Bauernhof trennen und Geflügel oder Schweine in eigenen Zonen unterbringen. Der Grund: Menschen fühlen sich gestört. Bauernvertreter wettert gegen diese Idee.

Eine düstere Zukunftsprognose stellt Walfried Wutscher, Präsident der Landwirtschaftskammer, für die Viehhaltung in Kärnten - wenn es nach den Wünschen des Landes geht. "Im Raumordnungsbeirat wurde die Idee geboren, ähnlich wie Industrieparks so genannte Agrarparks einzurichten" , sagt Wutscher. Im Klartext bedeutet dies, dass Nutztiere nicht mehr am Bauernhof leben sollen, sondern in abgegrenzten Zonen außerhalb der Ortschaften. Besonders betroffen werden Geflügelhalter und Schweinezüchter sein.

Störendes Gegacker
Anlass war das Verbot der Käfighaltung für Geflügel, das bereits in Kraft getreten ist. Werden die Käfige abgeschafft, kann daraus nicht problemlos eine Bodenhaltung entstehen. "Denn jetzt haben im Stall natürlich weniger Hühner Platz als früher", erklärt Wutscher. Um nicht allein Ställe vergrößern zu müssen, entscheiden sich daher viele Geflügelbauern für die Freilandhaltung: Die Planung des neuen Stalles beinhaltet automatisch den Auslauf für Hühner, Enten oder Gänse. Und vom Gegacker und Geschnatter fühlen sich Anwohner nun häufig gestört.

"Das Land will künftig die Konzentration der ländlichen Produktion in Zentralparks forcieren. Aber das ist ja unhaltbar. Der Bauer gehört direkt zu seinem Vieh. Man kann Tiere nicht halten wie in einer Fabrik, wo man am Abend das Werkzeug zur Seite legt, die Maschinen abstellt und nach Hause geht", wettert Wutscher.

Uwe Scheuch als zuständiger Landesrat hat mit dieser Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt keine Freude. "Die Neupositionierung der landwirtschaftlichen Intensiv-Tierhaltung wird mit der Novelle des Gemeindeplanungsgesetzes Hand in Hand gehen, allerdings erst nach der Wahl 2009. Ich will dieses wichtige Thema nicht in den Wahlkampf einbringen", sagt Scheuch. Die räumliche Trennung von Wohnraum und Tierhaltung hält Scheuch jedoch für eine gute Idee. Ziel ist es, vor allem jene Menschen, die ihren Lebensbereich verstärkt aufs Land verlegen, von der Belästigung durch Lärm und Geruch einer Massentierhaltung zu verschonen.

Keine Rückwirkung
"Ställe sollen außerhalb des verbauten Raumes entstehen", meint Scheuch. Schon jetzt verlagern Geflügelzüchter mit tausenden Tieren ihre Ställe an den Rand von Ortsgebieten, argumentiert der Politiker. Bereits bestehende Stallungen wird man jedoch nicht auflösen. "Die Bauern müssen keine Angst haben, dass Investitionen umsonst sind. Ein neues Gesetz kann keine Rückwirkung haben."

Petra Kulmer von der Tier-WeGe meint dazu:
"Diese Idee ist für mich nur die Konsequenz einer größenwahnsinnigen Massentierhaltungs-Gesellschaft. Sogenannte "Nutz"-Tiere werden nach wie vor als 'Produkte' angesehen, als gefühllose 'Sachen' - und das in einer Zeit, wo wir uns als aufgeklärt zu glauben wissen ! Dass diese 'Tier-Agrarparks' keine Lösung sein können, ist für mich klar ! Unsere Gesellschaft MUSS einen Riesenschritt weg von der Massentierhaltung - solche Überlegungen gehören politisch angedacht. Für mich natürlich aus Tierschutzgründen, aber es gibt daneben viele anderer Gründe, wie Tierseuchen und der psychische Zustand der Tiere. Schließlich sind alle Tiere in einer Massentierhaltung psychisch krank - und dass essen Menschen, die Fleisch essen mit !

Dazu kommt, dass Österreich niemals mit großen Massentierhaltungs-Ländern wie zB Polen oder Dänemark mithalten kann und Europa bereits jetzt zuviel an Fleisch 'produziert' ! Auch rangieren die Tierfabriken vor dem Verkehr in der aktuellen Diskussion zum Klimawandel.

Es ist also höchste Zeit, mindestens einen Schritt zurück zu gehen, damit wir uns und unsere Nachkommen gut in die Zukunft bringen ...!

Quelle: Die Tier-WeGe, "Kleine Zeitung"- 05.03.2008

ZURÜCK

tier-wege tierrechte gegen tiertransporte 2011

tier-wege termine events infoabend vorträge 2011

tiertransporte

Für den Inhalt verantwortlich:
"Die Tier-WeGe" 2011




 
tier-wege sammelt unterschriften gegen tiertransporte tierwege kontrolliert tiertransporte prüfen check tier-wege laufdemo laufen gegen tiertransporte 2011 tier-wege bekommt österreichischen tierschutzpreis 2010