
Noch immer ist es üblich, dass weibliche Schweine die meiste Zeit
Ihres Lebens in körperengen Rundumgefängnissen - den sogenannten
Kastenständen - verbringen müssen. Diese Tierquälerei MUSS
aufhören !
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Zur Zeit wird eine Novellierung des Gesetzes der Muttersauenhaltung im Gesundheitsministerium angedacht. Der Verein "Tier-WeGe" fordert das AUS der tierquälerischen Haltung von Mutterschweinen in Kastenständen – den sogenannten "Eisernen Jungfrauen" ! Alle Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen setzen hier gerade einen Schwerpunkt und fordern das Verbot dieser Tierhaltung.
Seit 01. Jänner 2005 gibt es in Österreich das Bundestierschutzgesetz, wo eindeutig festgelegt ist, dass "... kein Tier in Angst oder Stress ..." versetzt werden darf und dass keinem Tier "... Leid oder Schmerzen ..." zugefügt werden dürfen !
In Österreich ist es noch immer üblich, dass weibliche Schweine den Großteil ihres Lebens in Kastenständen verbringen müssen, was eine jahrelange Bewegungsunfähigkeit bedeutet ! Dieses Rundumgefängnis, dass dem Tier nicht einmal ein Umdrehen ermöglicht, läßt die Tiere verrückt werden.
Tagein, tagaus besteht ihr Leben darin, Ferkel zu gebären, diese ein paar Woche zu säugen um kurze Zeit danach gleich wieder künstlich befruchtet zu werden.
Die einzige Möglichkeit, die dieses Tier hat, ist aufstehen oder sich niederlegen. Das ist absolute Tierquälerei und ist in Österreichs Ställen an der Tagesordnung. PolitikerInnen rühmen sich gerne, dass wir eines der besten Tierschutzgesetze haben, jedoch bei der Nutztierhaltung gibt es eine Ausnahmeregelung nach der anderen.
Besonders Schweine, die mindestens die Intelligenz von Hunden haben, werden absolut tierquälerisch gehalten ! Niemand kann sich in der heutigen Zeit Hunde in so engen Käfigen vorstellen, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Hier würde sofort von einem Skandal berichtet werden.
Niki Kulmer, Obmann der Tier-WeGe, meint dazu:
"Für mich ist es unvorstellbar, dass so eine Tierquälerei heutzutage in Österreich noch immer legal ist! Es freut mich, dass Bundesminister Stöger vom Gesundheitsministerium dieses Thema aufgreift und Verbesserungen fordert. Aber es erschüttert mich, wie die ÖVP dagegensteuert. Wir sind nun in einer Zeit angelangt, wo Tierrechte ein Thema geworden sind: Den Menschen ist heute sehr wohl bewusst, dass auch die sogenannten Nutztiere Schmerzen und Leid empfinden können. Wenn nicht schleunigst dieses Gesetz reformiert wird, müssen genau diese Verhinderer mit einigen Aktionen seitens der Tierrechtsbewegung rechnen."
Tier-WeGe - 28.02.2011
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