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robbenjagd schlachten 2010 kanada protest
Kein Grund zur Freude mehr: Nach dem EU-Verbot für den Handel mit Robbenprodukten 2010, ist nun China der neue Abnehmer für die Tierqual-Produkte aus Kanada !

Das Schlachten der Robben in Kanada wird leider auch 2011 fortgesetzt !

Die EU sprach im Vorjahr ein Verbot für den Handel mit 'Robbenprodukten' aus. Doch Kanada hat nun in China einen neuen Abnehmer gefunden ! Das Abschlachten der Robben geht also weiter !


Diese schaurigen Bilder schienen fast schon Geschichte: Männer, die niedlichen Robben den Schädel einschlagen, ihnen manchmal bei lebendigem Leib das Fell abziehen. Jetzt geht das große Schlachten wieder los, weil Kanada einen neuen Abnehmer für Seehund-Produkte gefunden hat: China ist scharf auf Robbenfleisch!

Die EU boykottiert den Handel mit Robben-Produkten seit 2010. Daraufhin jubelten Tierschützer weltweit. Nach ihren Schätzungen rettete das Verbot allein im vergangenen Jahr einer Viertelmillion Jungrobben das Leben. „Das EU-Parlament hat damit den letzten Sargnagel in das Geschäft der Robbenjäger geschlagen", freute sich damals der International Fund for Animal Welfare (IFAW).

Nun reißen die Chinesen den Deckel wieder auf – und Kanadas Fischereiministerin Gail Shea hofft, mit dem Abkommen die Robbenjagd in Kanada neu anzufachen!

„Den größten Teil ihres Gewinns erzielt unsere Robben-Industrie durch den Verkauf von Fellen“, sagte Shea Journalisten in Peking. Und sie fügte hinzu: „Für Seehundfleisch und Seehundöl gab es bislang nicht viel zu holen. Das hoffen wir nun zu ändern, weil China so ein großer Markt ist.“

Wenn sie sich da mal nicht täuscht. Denn mittlerweile schlagen auch Chinas Tierschützer Alarm: Qin Xiaona, Direktor einer Pekinger Wohlfahrts-Organisation für Tiere, sagte der Nachrichtenagentur AFP: „Chinas Konsumenten verfügen über große Macht. Und ich bin sicher, dass jeder Chinese derartige Produkte meiden wird, wenn er erfährt, welche Grausamkeiten sich dahinter verbergen. Das Umweltbewusstsein steigt auch in China, immer mehr Menschen entscheiden sich für ethisch verantwortungsvollen Konsum.“

Wir von der Tier-WeGe hoffen, dass diese maximale Grausamkeit bald wirklich ein Ende nimmt ! Wenn wir könnten, wären wir vor Ort ...


Quelle: www.bild.de - 24.03.2011

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