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Ein getöteter Elefant: Die sozialen großen Tiere sind vom Aussterben bedroht, doch die Artenschutzkonferenz befindet keinen zusätzlichen Schutz für "nötig" !

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Rother Thunfisch: Die Menschen essen "Sushi" - solange, bis es einfach nicht mehr möglich sein wird, weil es keinen Thunfisch mehr geben wird !

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Jedes Tier - auch der Hai - ist ein Teil unserer vielfältigen Natur. Nun ist dieser Fisch vom Aussterben bedroht ...

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Eisbären: Nicht nur durch Klimawandel vom Aussterben bedroht, auch durch die Profitgier des Menschen !

Bedrohte Tierarten scheinen nun zum Aussterben verdammt worden zu sein ! Die Artenschutzkonferenz in Doha 2010 ...

Elfenbein. Die EU-Staaten sind über eine Aufhebung des Verbots für den Elfenbeinhandel uneins. Ein Expertenbericht soll nun bei der Entscheidung helfen.


Wenigstens ein Tier hat es geschafft: Das Nilkrokodil darf Ägypten nicht verlassen, weder tot noch lebendig. Es ist eine der wenigen guten Nachrichten, die von der Artenschutzkonferenz in Doha in die Menschenwelt getragen wurden. Die übrigen Neuigkeiten für die Tierwelt sind dagegen bedrückend. Kein Handelsverbot für den Eisbären, kein Handelsverbot für den bedrohten Blauflossenthunfisch oder auch Roten Thunfisch.

Letzterer wird auch weiterhin nicht auf der berühmten Roten Liste der besonders bedrohten Tiere geführt, weil Japan fürchtet, dass sonst sein Sushi in Gefahr gerät. 68 Länder votierten am Ende gegen einen Vorschlag, den ausgerechnet das kleine Monaco eingebracht hatte. Nur 20 Länder der 175 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES stimmten in Katars Hauptstadt dafür, 30 Länder enthielten sich.

Tierschützer sprechen von einem "Kniefall vor Wirtschaftsinteressen". Tatsächlich kauft Japan einen Löwenanteil aus dem Mittelmeer auf. "Das Votum der Vertragsstaaten ist eine Schande und setzt den König der Meere dem Untergang aus", sagt Karoline Schacht vom World Wide Fund for Nature (WWF).

Todesurteil für Tiger
Neben den Thunfischen werden auch Haie nicht besser geschützt als bisher. Doch besonders hart trifft es den Tiger. Er erhielt in Doha quasi sein Todesurteil - auf Drängen von China. Der Handel ist zwar offiziell verboten, wird aber von den chinesischen Behörden nicht geahndet.

Die Zucht der Raubkatze für Tigerprodukte sollte nun auf Drängen Europas auch eingestellt werden. Doch das misslang. Während der Tiger mit 3500 frei lebenden Tieren schon nahezu ausgerottet ist, gibt es für die Eisbären noch eine kleine Chance. Es ist zwar wegen des riesigen Verbreitungsgebietes nur schwer zu schätzen, wie viele Polarbären tatsächlich noch im Eis umherstreunen. Dennoch dürfte sich die Zahl durch den Klimawandel auf nur noch 25.000 Tiere verringert haben.

Dabei erholt sich die Tierwelt nach einer internationalen Studie in der Arktis. Die Gesamtzahl der am Nordpol lebenden Tiere hat in den vergangenen Jahren um 40 Prozent zugenommen. Grund sind die weitreichenden Jagdbeschränkungen.

Da der Eisbär aber auf Meereseis angewiesen ist und das durch den Klimawandel schneller zurückgeht als erwartet, gehört er neben den Narwalen zu den am schnellsten schrumpfenden Populationen in der Eiswelt der Arktis.Schwierig ist die Situation auch bei einem anderen Tier, das auf einem der insgesamt 42 Anträge bei der Artenschutzkonferenz steht. Die Elefanten haben sich in Sambia und Tansania so stark vermehrt, dass beide Länder über einen Verkauf ihrer Lagerbestände für Elfenbein nachdenken.

Tonnenweise Elfenbein

Die tansanische Regierung argumentiert damit, dass die Zahl der Tiere in ihrem Land seit dem Verkaufsstopp 1989 von rund 55.000 auf fast 137.000 gestiegen sei. Deshalb wolle man 90 Tonnen Elfenbein verkaufen. Sambia möchte 22 Tonnen veräußern, die Regierung begründet dies mit dem Bestand von 27.000 Elefanten, der stetig größer werde.

Doch die Elefantenbestände der einzelnen afrikanischen Staaten sind in einem sehr unterschiedlichen Zustand. In Sierra Leone sind sie im Dezember ausgestorben, im Senegal gibt es weniger als zehn Tiere. Kenia befürchtet ebenso wie sechs andere Staaten, dass auch eine begrenzte Ausfuhrgenehmigung für Elfenbein zu mehr Wilderei führte.

ONLINE-TAGEBUCH von der Artenschutzkonferenz zum Nachlesen:
www.prowildlife.de

Homepage der Artenschutzkonferenz 2010:
www.cites.org

Die Tier-WeGe dazu: Bitte helfen Sie protestieren !
Bitte schreiben Sie ein Mail an Österreichs Minister Herrn Berlakovich - die Politik muss erfahren, dass viele Menschen gegen Profitgier und für das Leben sind ! Österreich soll sich dafür einsetzen, dass Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, in Zukunft geschützt werden !

buero.berlakovich@lebensministerium.at


"Kleine Zeitung", Tier-WeGe - 19.03.2010

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