Sibirien wird von JägerInnen gerne besucht. Und zwar so gerne, dass nun die dort lebenden Kamtschatkabären vom Aussterben bedroht sind !

Der Jagdtourismus stellt ein gewaltiges Übel dar. Jäger und Jägerinnen fahren gerne in Länder, wo sie "exotische" Tiere erschießen können, um diese dann als "Jagd-Trophäe" mit heim zu nehmen. Sei es ein Löwe in Afrika oder eben ein Kamtschatkabär in Sibirien. Das Problem ist, dass Länder wie Sibirien die JagdtouristInnen willkommen heißen, weil sie Geld bringen. Geld für ein odere mehrere Tierleben ...
Wie stolz solche Art von JägerInnen sind, sieht man nur zu oft in deren Wohnzimmern: Präparierte Köpfe an den Wänden, ein Bärenfell am Boden oder übers Sofa.
Wieder einmal bestätigt sich: JägerInnen sind keine "Heger und Pfleger". JägerInnen sind auf Tropäenjagd - auch wenn das heißt, dass eine Tierart, wie nun eben der Kamtschatkabär, vom Aussterben bedroht ist ...!
Die Tier-WeGe - 28.09.2007