Viele verschiedene Tierschutzorganisationen fanden sich ein, um gegen die Jagd zu demonstrieren
Jedes Jahr findet die Hubertusmesse bei Schloss Aigen, Salzburg statt. Bei dieser Zeremonie segnet die Kirche in Form einer Heiligen Messe die JägerInnen bzw. ihre Abschüsse ab.
Und das, obwohl die ursprüngliche Legende vom Heiligen Hubertus nichts mit dem Töten von Tieren auf sich hat. Die Geschichte erzählt: Der Heilige Hubertus sah einen weißen Hirsch, wo zwischen dem Geweih ein Kruzifix erschien. Er tötete dieses Tier nicht ...
Und trotzdem ist der Heilige Hubertus der Patron der JägerInnenschaft. Zu Ehren Hubertus' werden deshalb alljährlich die heiligen Hubertusmessen zelebriert, wo erschossene Hirsche als Opfergabe dienen. Was an höchst altertümliche Opfergaben erinnert.
Aus diesem Grund brachten u.a. auch die Tierschützer ihr "Opfer": Ein als erschossener Jäger verkleideter Aktivist mahnte die vorbeigehenden JägerInnen, dass jedes Jahr tausende und abertausende Tiere durch die Jagd ermordet werden. Mit "Hege und Pflege" hat dies absolut nichts mehr zu tun.
Rund um die Hubertusmesse stellten sich die DemonstrantInnen auf und machten mit Transparenten, Verkleidungen und Schildern auf das grausame Waidwerk aufmerksam. Mit Sprüchen wie "Jagd stinkt nach Tierquälerei" oder "JägerInnen als Lustmörder" wurden den JägerInnen die Meinungen der TierrechtlerInnen mitgeteilt.
Durch oftmaliges verlegenes Lächeln oder abwertende Kommentare seitens der JägerInnenschaft wurde klar, dass die AktivistInnen sie 'mitten ins Herz' getroffen hatten ...
Jagd-Flyer 2007 zum Download (pdf)
Quelle: Die Tier-WeGe - 21.10.2007