Wer profitiert von den unsinnigen, so viel Leid verursachenden Tiertransporten ? Die Frage ist nun brisant wie schon lange nicht mehr. Schweine, die von Deutschland in den äußersten Süden Österreichs gekarrt werden, um dort geschlachtet zu werden.
Flyer zum Thema (pdf)
Nicht genug, dass die 192 Schweine aus Deutschland zum Schlachten in den Süden Österreichs transportiert wurden. Auf der Fahrt nach Straß/Südstmk. waren sie dazu gleich zweimal in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Nach dem zweiten Unfall zeigte der Radiosender Ö3 viel Herz und rief seine Hörer auf, den noch lebenden 123 Schweinen zu helfen, damit sie nicht geschlachtet würden.
Auch wir, die Tier-WeGe, erklärten uns spontan bereit, zwei Schweinen einen Platz bei uns zu geben. Und nach ein paar Stunden hätten sich genug ÖsterreicherInnen gefunden, die die Schweine vor der Schlachtbank gerettet hätten.
Doch nach einem Interview mit einem Herrn des Schlachthofs wurde klar: die Schweine sollten dennoch geschlachtet werden.
So versuchten spontan einige Tierschützer das Schlachten dieser Schweine zu verhindern. Eine kurzfristige Eildemo vor dem Schlachthof Jöbstl, Straß fand statt. Doch weder Gespräche mit Angestellten des Schlachthofs noch das Protestieren vor dem Schlachthof zeigte Erfolg. Die armen Schweine wurden trotzdem geschlachtet ...
Und doch war der Tod dieser Schweine (wie sonst auch Millionen ihrer Artgenossen) nicht umsonst. Jetzt ist eine neue heftige Diskussion rund um die sinnlosen Lebend-Tiertransporte ist entfacht. Und wir werden nicht eher aufgeben, bis wir endgültig die furchtbare Tierquälerei 'Langstrecken-Tiertransporte' zu einem Ende gebracht haben.